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<title>PET-Flasche</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">PET-Flasche</span></h1>
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<p><b>PET-Flaschen</b> sind Behälter aus <a href="Polyethylenterephthalat" title="Polyethylenterephthalat">Polyethylenterephthalat</a>, die mittels eines thermischen formgebundenen <a href="Blasformen" title="Blasformen">Blasverfahrens</a> aus einem formgebunden gespritzten <a href="PET-Rohling" title="PET-Rohling">PET-Rohling</a> hergestellt werden und seit Ende der 1980er Jahre unter anderem als Verpackungsmittel mit <a href="Schraubverschluss" title="Schraubverschluss">Schraubverschluss</a>, seltener auch mit <a href="B%C3%BCgelverschluss" title="Bügelverschluss">Bügelverschluss</a><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der <a href="Getr%C3%A4nkeindustrie" title="Getränkeindustrie">Getränkeindustrie</a> eingesetzt werden. In Ländern mit einem auch Plastikflaschen berücksichtigenden <a href="Pfand_auf_Getr%C3%A4nkebeh%C3%A4lter" title="Pfand auf Getränkebehälter">Mehrwegpfandsystem</a> wie dem <a href="Pfand_auf_Mehrweggetr%C3%A4nkebeh%C3%A4lter_in_Deutschland" title="Pfand auf Mehrweggetränkebehälter in Deutschland">Mehrwegpfandsystem in Deutschland</a> gibt es neben <a href="Pfand_auf_Einweggetr%C3%A4nkebeh%C3%A4lter_in_Deutschland" title="Pfand auf Einweggetränkebehälter in Deutschland">Einweg</a>- auch Mehrweg-PET-Flaschen, die deutlich dickwandiger und stabiler als Einwegflaschen sind und daher erst nach etwa 20–25 Rückläufen ersetzt werden müssen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Die Entwicklung der PET-Flasche geht auf die späten 1960er Jahre zurück. Der Forscher Nathaniel Wyeth<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entwickelte bei <a href="E._I._du_Pont_de_Nemours_and_Company" title="E. I. du Pont de Nemours and Company">DuPont</a> in den USA das seit den 1930er Jahren bekannte PET weiter und ermöglichte dessen Einsatz als formbares Material. Daneben begannen Maschinenhersteller wie der amerikanische Hersteller <a href="Cincinnati_Milacron" class="mw-redirect" title="Cincinnati Milacron">Cincinnati Milacron</a> und die deutschen Maschinenbauer Bekum Maschinenfabriken, <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> sowie <a href="Heidenreich_%26_Harbeck" title="Heidenreich &amp; Harbeck">Heidenreich &amp; Harbeck</a> (später <a href="Gildemeister_AG" class="mw-redirect" title="Gildemeister AG">Gildemeister AG</a>) in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> mit der Konstruktion von Hochleistungs-Streckblasmaschinen zur Herstellung von Kunststoffflaschen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit der Einführung einer 2-Liter-Flasche im Jahr 1978 in den USA durch <a href="Coca-Cola" title="Coca-Cola">Coca-Cola</a> startete die PET-Flasche ihre Karriere weltweit.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese PET-Flasche war mit einer Bodenschale aus einem anderen Kunststoff ausgestattet, so dass die Standfestigkeit der Flasche bei einem Innendruck von 5 bar trotz der damals noch unstrukturierten Bodenform gesichert war. PET-Flaschen wurden in Deutschland ca. 1987 zuerst von der <a href="Liste_der_Getr%C3%A4nkemarken_der_Coca-Cola_Company_im_deutschsprachigen_Raum" title="Liste der Getränkemarken der Coca-Cola Company im deutschsprachigen Raum">Coca-Cola GmbH</a> in Form einer 1,5-Liter-<a href="Flasche#Getränkeflaschen" title="Flasche">Einwegflasche</a> als so genannte „Einsfünfer“ eingeführt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1990 folgte dann die laut Eigenwerbung „unkaputtbare“ 1,5-Liter-PET-Mehrwegflasche.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anfang der 1990er Jahre war die Technologie, einteilige Flaschen aus PET herzustellen, ausgereift und auf dem Markt verfügbar. Diese Tatsache und die Vorgaben für die verkürzte Mindesthaltbarkeit von Getränken hatten die Verbreitung der PET-Flasche auf den Märkten zur Folge. Technische Weiterentwicklungen ermöglichten sowohl Qualitätsverbesserungen (z.&nbsp;B. Beschichtungsverfahren zur Verringerung der Diffusion oder Verfahren zur Heißabfüllung von Saftprodukten) als auch eine höhere Produktivität sowie Energieeinsparungen bei der Herstellung und damit einen wirtschaftlicheren Einsatz des Rohstoffs PET. Zudem konnte das Gewicht vergleichbarer PET-Flaschen je nach Volumen und Verwendungszweck (Einweg-, Mehrwegflasche, Heißabfüllung) erheblich reduziert werden. So verringerte sich das Gewicht von PET-Einwegflaschen von ursprünglich ca. 50 bis 80&nbsp;g auf das heute gängige Gewicht von ca. 12 bis 35&nbsp;g.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die seit Anfang der 1990er Jahre eingesetzten PET-Mehrwegflaschen sind aus Gründen der Stabilität schwerer. Eine in Deutschland eingesetzte 1,5-l-Coca-Cola-Mehrwegflasche wiegt heutzutage beispielsweise ca. 112&nbsp;g.
</p><p>Der Anteil der PET-Flaschen am Verpackungsmix für Getränke lag 2010 volumenmäßig bei 34&nbsp;% weltweit.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Deutschland sind PET-Flaschen in Größen von 0,3 bis 5,0&nbsp;Liter als Einweg- und Mehrwegflaschen im Umlauf und haben für die Abfüllung von kohlensäurehaltigen <a href="Softdrink" class="mw-redirect" title="Softdrink">Softdrinks</a> mittlerweile eine deutlich höhere Verbreitung als die traditionelle Glasflasche (hier vor allem die <a href="Normbrunnenflasche" title="Normbrunnenflasche">Normbrunnenflasche</a>). Inzwischen werden auch andere <a href="Getr%C3%A4nk" title="Getränk">Getränke</a> wie <a href="Fruchtsaft" title="Fruchtsaft">Säfte, Nektare</a> und in geringem Umfang auch <a href="Bier" title="Bier">Bier</a> in PET-Flaschen abgefüllt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herstellung">Herstellung</h2></div>




<p>Basis für die Herstellung von PET-Flaschen ist die Thermoformbarkeit des Grundmaterials Polyethylenterephthalat. Die PET-Flasche wird in zwei Prozessschritten produziert:
</p>
<ul><li>die Herstellung von <a href="PET-Rohling" title="PET-Rohling">PET-Rohlingen</a> (Preforms) im <a href="Spritzgie%C3%9Fen" title="Spritzgießen">Spritzgießverfahren</a></li>
<li>die Herstellung der PET-Flaschen aus den PET-Rohlingen im <a href="Streckblasen" title="Streckblasen">Streckblasverfahren</a></li></ul>
<p>Diese beiden Herstellungsschritte können direkt im Kunststoff verarbeitenden Betrieb im Einstufen-Verfahren (Spritzblasverfahren – Injection Stretch Blow Moulding), realisiert werden, so dass die fertigen PET-Flaschen dann zum Getränkebetrieb geliefert werden. Diese Vorgehensweise wird auch mit „Verfahren aus erster Wärme“ beschrieben.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der weitaus häufigere Fall<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist das Zweistufen-Verfahren mit einer Trennung des Spritzgießverfahrens vom Streckblasverfahren (Verfahren aus zweiter Wärme). Die Rohlinge werden bei einem Kunststoffverarbeiter hergestellt und an die Getränkebetriebe geliefert, wo die PET-Flaschen in einer eigenen Streckblasmaschine hergestellt werden. Der Vorteil dieser Verfahrensweise liegt darin, dass die unterschiedlichen Prozesszeiten für das Herstellen von Rohlingen und für das Herstellen von PET-Flaschen nicht aufeinander abgestimmt werden müssen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem ist eine höhere Flexibilität bei der Wahl von Rohlingtypen und -gewichten gegeben. Auch die geringeren Transportkosten für PET-Rohlinge zwischen dem Kunststoffverarbeiter und Getränkebetrieb sprechen für das Zweistufen-Verfahren.
</p><p>In den meisten Ländern wird <a href="Antimon(III)-oxid" title="Antimon(III)-oxid">Antimontrioxid</a> als Katalysator bei der PET-Herstellung verwendet, welches sich in geringen Spuren in abgefüllten Getränken nachweisen lässt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in den Trinkwasserverordnungen verschiedener Länder empfohlenen Grenzwerte von Antimon liegen aber deutlich höher als der Antimon-Gehalt getesteter Getränke.
</p><p>Da PET-Flaschen hitzeempfindlich sind und daher nicht mit thermischen <a href="Sterilisation" title="Sterilisation">Sterilisierungsverfahren</a> keimfrei gemacht werden können, bedarf es hierzu einer chemischen Sterilisation, wie z.&nbsp;B. der <a href="Wasserstoffperoxid-Sterilisation" title="Wasserstoffperoxid-Sterilisation">Wasserstoffperoxid-Sterilisation</a>.
</p><p>PET-Flaschen verfügen meistens über einen PCO-28-Verschluss, entweder mit 21 mm (Type 1810) oder 18 mm (Type 1881) Höhe, die Verwendung dieses Verschlusses ist aber nicht genormt<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorteile">Vorteile</h2></div>

<p>Für den Verbraucher sind PET-Flaschen komfortabel in der Handhabung, da sie ein geringes Gewicht aufweisen und nicht bruchanfällig sind. Aus dem geringen Gewicht resultiert außerdem ein niedriger Transport-Energieverbrauch.
</p><p>PET-Flaschen enthalten im Gegensatz zu vielen Getränkeflaschen aus anderen Kunststoffen kein gesundheitsschädliches <a href="Bisphenol_A" title="Bisphenol A">Bisphenol A</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotz der Bezeichnung „Polyethylentere<i>phthalat</i>“ (PET) enthalten PET-Flaschen keine <a href="Weichmacher" title="Weichmacher">Weichmacher</a> in Form von <a href="Phthals%C3%A4ure" title="Phthalsäure">Phthalaten</a>, die als <a href="Endokrine_Disruptoren" title="Endokrine Disruptoren">Xenohormone</a> fungieren können.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>PET-Flaschen eignen sich für <a href="SODIS" title="SODIS">SODIS</a>, ein einfaches aber wirksames Verfahren zur Wasserentkeimung. SODIS steht für <i>Solar Water Disinfection</i> und beruht auf der keimtötenden Wirkung der UV-A-Strahlung im Sonnenlicht. Die <a href="World_Health_Organization" class="mw-redirect" title="World Health Organization">WHO</a> empfiehlt SODIS als eine effektive Methode zur Wasserbehandlung auf Haushaltsebene. SODIS wird in zahlreichen <a href="Entwicklungsland" title="Entwicklungsland">Entwicklungsländern</a> in einer steigenden Zahl von Haushalten angewendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachteile">Nachteile</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kaltentkeimung">Kaltentkeimung</h3></div>
<p>Um PET-Flaschen keimfrei abzufüllen, kann die einzufüllende Flüssigkeit nicht, wie bei Glasflaschen üblich, heiß abgefüllt werden. Hier wird auf die sogenannte <a href="Kaltentkeimung" title="Kaltentkeimung">Kaltentkeimung</a> mit Hilfe von <a href="Dimethyldicarbonat" title="Dimethyldicarbonat">Dimethyldicarbonat</a> (DMDC) zurückgegriffen. Dabei zerfällt DMDC in Getränken aufgrund ihres Wassergehaltes vollständig. Als Abbauprodukte entstehen geringe Mengen Methanol und Kohlendioxid.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Stoffe sind u.&nbsp;a. natürliche Bestandteile von Getränken auf Fruchtbasis und von Wein.
</p><p>Wenn in Getränken Ammoniumionen (NH<sub>4<sup>+</sup></sub>) vorhanden sind und es sich um eine wässrig-saure Lösung handelt, können sich geringste Mengen von O-Methyl-<a href="Carbamat" class="mw-redirect" title="Carbamat">Carbamat</a> (O-Methyl<a href="Urethan" title="Urethan">urethan</a>) bilden<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Dieser Stoff wurde in Weinen, die mit <a href="Dimethyldicarbonat" title="Dimethyldicarbonat">Dimethyldicarbonat</a> (DMDC) entkeimt wurden, nachgewiesen. Er ist auf der Liste der krebsauslösenden Stoffe des Staates Kalifornien zu finden.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> O-Methyl-Carbamat ist <a href="Toxikologisch" class="mw-redirect" title="Toxikologisch">toxikologisch</a> gut untersucht und es hat sich gezeigt, dass er ausschließlich bei sehr hoher Belastung (200&nbsp;mg/kg Körpergewicht/Tag über 103 Wochen täglich) in weiblichen Ratten eines bestimmten Rattenstamms (F344) Leberkrebs begünstigen kann. Weder bei einem anderen Rattenstamm (Wistar) noch bei Mäusen konnte diese Wirkung beobachtet werden.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) sieht nach ihrem Bericht aus dem Jahre 2015 bei einer Kaltentkeimung mit DMDC keine Anhaltspunkte für eine Gesundheitsgefahr im Rahmen der zugelassenen Verwendung in Getränken.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gasundichtigkeit">Gasundichtigkeit</h3></div>
<p>PET ist im Gegensatz zu Glas nicht gasdicht. Da <a href="Kohlendioxid" class="mw-redirect" title="Kohlendioxid">Kohlendioxid</a> aus der PET-Flasche <a href="Diffusion" title="Diffusion">herausdiffundiert</a>, können manche Getränke bereits nach einigen Wochen schal und ungenießbar werden; eindringender Sauerstoff führt zu Geschmacksveränderungen und gegebenenfalls zum Verderben des Inhalts. Weil dieses Phänomen mit zunehmender Gefäßgröße abnimmt (→&nbsp;<a href="A/V-Verh%C3%A4ltnis" title="A/V-Verhältnis">A/V-Verhältnis</a>), sind die dünnwandigen Einwegflaschen besonders von kohlensäurehaltigen Getränken meist nur in Füllgrößen über einem Liter erhältlich. Mineralwasser und andere kohlensäurehaltige Getränke in PET-Flaschen haben eine deutlich kürzere angegebene <a href="Mindesthaltbarkeitsdatum" title="Mindesthaltbarkeitsdatum">Mindesthaltbarkeitsdauer</a> (ca. 40–50&nbsp;%) als solche in Glasflaschen und Getränkedosen.
Durch Plasmabeschichtungen mit <a href="Siliciumdioxid" title="Siliciumdioxid">Siliciumdioxid</a> an der Innen- oder Außenseite kann die Gasdichtigkeit erheblich verbessert werden.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Acetaldehyd">Acetaldehyd</h3></div>
<p>Da der PET-Kunststoff geringere Mengen von nach <a href="Wein" title="Wein">Wein</a> riechendem, gesundheitsschädlichem <a href="Acetaldehyd" title="Acetaldehyd">Acetaldehyd</a> (Ethanal) in die Flüssigkeit abgibt, wurden in PET-Flaschen anfangs nur süßliche, den Beigeschmack kaschierende Getränke abgefüllt. Die PET-Flaschenhersteller geben an, dieses Geruchsproblem inzwischen in den Griff bekommen zu haben. Das <a href="Bundesinstitut_f%C3%BCr_Risikobewertung" title="Bundesinstitut für Risikobewertung">Bundesinstitut für Risikobewertung</a> (BfR) hält die Konzentration von Acetaldehyd in PET-Flaschen für unbedenklich,<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> da sie unter dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Gleichwohl ist dieser Stoff, der z.&nbsp;B. zur Ausbildung einer <a href="Leberzirrhose" title="Leberzirrhose">Leberzirrhose</a> führen kann, in PET-Flaschen nachweisbar. Acetaldehyd ist auch ein natürlicher Bestandteil von Früchten und anderen Lebensmitteln wie Käse; teilweise kommt der Stoff dort in wesentlich höheren Konzentrationen vor als in den Mineralwässern aus PET-Flaschen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits vor der Einstufung dieser Phänomene durch das <a href="Bundesinstitut_f%C3%BCr_Risikobewertung" title="Bundesinstitut für Risikobewertung">Bundesinstitut für Risikobewertung</a> (BfR) wurden Verfahren entwickelt, die PET-Flaschen innen mit einer <a href="Siliciumdioxid" title="Siliciumdioxid">SiO<sub>2</sub></a>-Schicht mit einer Dicke im <a href="Nanometer" class="mw-redirect" title="Nanometer">Nanometerbereich</a> zu überziehen (<a href="Nanotechnologie" title="Nanotechnologie">Nanotechnologie</a>).<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese werden jedoch zurzeit von Seiten der Industrie aus Kostengründen nicht sehr häufig eingesetzt.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mikroplastik">Mikroplastik</h3></div>
<p>Neue Untersuchungen des <a href="Chemisches_und_Veterin%C3%A4runtersuchungsamt_M%C3%BCnsterland-Emscher-Lippe" title="Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe">Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe</a> in Zusammenarbeit mit der <a href="Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Westfälische Wilhelms-Universität">Universität Münster</a> zeigen, dass <a href="Mikroplastik" title="Mikroplastik">Mikroplastik</a> vom Verpackungsmaterial in Mineralwasser und somit direkt in die menschliche Nahrungskette gelangt. Die meisten der in den PET-<a href="Mehrwegflasche" class="mw-redirect" title="Mehrwegflasche">Mehrwegflaschen</a> gefundenen Partikel wurden als <a href="Polyethylenterephthalat" title="Polyethylenterephthalat">Polyethylenterephthalat</a> (PET, 84&nbsp;%) und <a href="Polypropylen" title="Polypropylen">Polypropylen</a> (PP; 7&nbsp;%) identifiziert. Die Mehrwegflaschen sind aus PET hergestellt und die Deckel aus PP. Im Wasser der PET-Einwegflaschen wurden nur wenige PET-Partikel gefunden. Im Wasser der <a href="Getr%C3%A4nkekarton" title="Getränkekarton">Getränkekartons</a> und <a href="Glasflasche" class="mw-redirect" title="Glasflasche">Glasflaschen</a> wurden weitere <a href="Polymer" title="Polymer">Polymere</a> wie <a href="Polyethylen" title="Polyethylen">Polyethylen</a> und andere <a href="Polyolefine" title="Polyolefine">Polyolefine</a> gefunden. Dies erklärt sich daraus, dass Getränkekartons mit Polyethylenfolien beschichtet und Verschlüsse mit Schmierstoffen behandelt werden. Daher deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Verpackung selbst Mikropartikel freisetzen kann.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mögliche_hormonell_wirksame_Substanzen_aus_PET-Flaschen"><span id="M.C3.B6gliche_hormonell_wirksame_Substanzen_aus_PET-Flaschen"></span>Mögliche hormonell wirksame Substanzen aus PET-Flaschen</h2></div>
<p>Obwohl PET kein <a href="Bisphenol_A" title="Bisphenol A">Bisphenol A</a> oder Orthophthalate (siehe <a href="Phthals%C3%A4ureester" title="Phthalsäureester">Phthalsäureester</a>) enthält, wurden in zwei 2009 bzw. 2011 von den gleichen Forschern von der <a href="Johann_Wolfgang_Goethe-Universit%C3%A4t_Frankfurt_am_Main" title="Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main">Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main</a> veröffentlichten Fachartikeln deutliche <a href="%C3%96strogen" class="mw-redirect" title="Östrogen">östrogenähnliche</a> Auswirkungen von PET festgestellt. Gegenstand dieser Artikel sind Studien, in denen die hormonelle Wirkung von Wasser auf menschliche Zellen untersucht und verglichen wurde, welches zuvor entweder in Glas- oder in PET-Flaschen aufbewahrt worden war.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Ergebnisse konnten von anderen Forschern allerdings nicht nachvollzogen werden.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Bundesinstitut_f%C3%BCr_Risikobewertung" title="Bundesinstitut für Risikobewertung">Bundesinstitut für Risikobewertung</a> (BfR) konnte die Ergebnisse der Frankfurter Forscher ebenfalls nicht nachvollziehen. Es konnte keinen Zusammenhang zwischen PET-Flaschen und einer Verunreinigung von Mineralwasser mit östrogenartig aktiven Substanzen feststellen und sieht „für Verbraucher keine Notwendigkeit, auf Mineralwasser aus PET-Flaschen zu verzichten.“<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Recycling">Recycling</h2></div>
<p>PET-Einwegflaschen werden gesammelt und teils <a href="Recycling" title="Recycling">recycelt</a>, teils thermisch verwertet (sie werden in <a href="M%C3%BCllverbrennungsanlage" class="mw-redirect" title="Müllverbrennungsanlage">Müllverbrennungsanlagen</a> oder <a href="Heizkraftwerk" title="Heizkraftwerk">Heizkraftwerken</a> als Feuerungsmittel eingesetzt und ersetzen (<a href="Substitutionsgut" title="Substitutionsgut">Substitutionsgut</a>) dort Gas oder Öl, das sonst eingesetzt werden müsste, wenn der zu verbrennende Müll einen zu geringen <a href="Heizwert" title="Heizwert">Heizwert</a> hat).
</p><p>In Aufbereitungsanlagen werden die PETs in kleine Flocken, sogenannte „Flakes“, zerhackt, von Fremdstoffen gereinigt, nach Farben sortiert und zu Granulat aufbereitet. Ein Teil dieses Materials kann dem Neumaterial beigemischt und zur Herstellung neuer Vorformlinge in einem Spritzgussverfahren für Getränkeflaschen verwendet werden. Die Herstellung neuer (glasklarer oder farbreiner) Flaschen ausschließlich aus recyceltem Material war bislang nicht möglich. Deutsche, niederländische und US-amerikanische Chemiker haben jetzt zwei Verfahren entwickelt, die künftig PET-Flaschen zu 100 Prozent recyceln können. Beim ersten Verfahren wird das vorgängig mechanisch zerkleinerte Material chemisch gelöst, gefiltert und wieder ausgefällt, beim zweiten Verfahren wird das Material mit Hilfe von Wärme und eines Katalysators in reines PET zurückverwandelt.
</p><p>Gebrauchtes PET wird auch zur Herstellung von <a href="Polyester" title="Polyester">Polyester</a>-Textilfasern verwendet. Weltmarktführer auf diesem Gebiet ist <a href="China" title="China">China</a>. Allein im Jahre 2006 wurden knapp vier Millionen Tonnen PET-Abfälle in die VR China exportiert, was etwa 100 Milliarden Plastikflaschen entsprach.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die Türkei importierte altes PET, um daraus Textilfasern herzustellen.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Marktwert sortenreinen PETs lag Mitte 2014 zwischen 400 und 500 Euro je Tonne.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Materialwert" class="mw-redirect" title="Materialwert">Materialwert</a> einer gebrauchten 1,5-Liter-Einwegflasche beläuft sich somit auf etwa 1,5 Eurocent.
Der Marktwert von Recycling-PET (Flakes) orientierte sich schon in den 1990er Jahren 100-prozentig an den Kosten der enthaltenen Rohstoffe <a href="Terephthals%C3%A4ure" title="Terephthalsäure">Terephthalsäure</a> und <a href="Ethylenglycol" title="Ethylenglycol">Ethylenglycol</a>. Daher war ein Einsatz in der <a href="Chemische_Industrie" title="Chemische Industrie">chemischen Industrie</a> als Rohstoff-Ersatz für Terephthalsäure/Glycol nicht möglich. Anfang 2018 hat China den <a href="Import" title="Import">Import</a> von Plastikmüll eingestellt. Das <a href="Importverbot" class="mw-redirect" title="Importverbot">Importverbot</a> betrifft auch andere Müllarten wie <a href="Elektroschrott" class="mw-redirect" title="Elektroschrott">Elektroschrott</a>, <a href="Altpapier" title="Altpapier">Altpapier</a> und <a href="Schlacke_(Verbrennungsr%C3%BCckstand)" title="Schlacke (Verbrennungsrückstand)">Schlacken</a> aus der <a href="Eisen" title="Eisen">Eisen</a>- und <a href="Stahl" title="Stahl">Stahlindustrie</a>. Die Regierung in <a href="Peking" title="Peking">Peking</a> begründete 2018 das Importverbot mit dem <a href="Umweltschutz" title="Umweltschutz">Schutz von Umwelt</a> und <a href="Gesundheit" title="Gesundheit">Gesundheit</a>.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Die französische Firma <a href="Carbios" title="Carbios">Carbios</a> hat ein Verfahren zur enzymatischen <a href="Depolymerisation" title="Depolymerisation">Depolymerisierung</a> von PET-Produkten incl. Textilien mittels bakterieller <a href="Enzym" title="Enzym">Enzyme</a> entwickelt. Dabei werden PET-<a href="Monomer" title="Monomer">Monomere</a> gewonnen, die sich zu komplett neuwertigen Produkten verarbeiten lassen.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Demonstrationsanlage begann im September 2021 ihren Betrieb; mehrere Hersteller stellten mit dem gewonnenen Material Verpackungen her.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Richtlinie_(EU)_2019/904_(Einwegkunststoff-Richtlinie)" title="Richtlinie (EU) 2019/904 (Einwegkunststoff-Richtlinie)">Richtlinie (EU) 2019/904 (Einwegkunststoff-Richtlinie)</a> sieht ab Juli 2024 sogenannte <a href="Tethered_Caps" class="mw-redirect" title="Tethered Caps">Tethered Caps</a> vor, also Schraubverschlüsse, die auch nach dem Öffnen mit der Verpackung verbunden bleiben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>In Deutschland wird ein Großteil der PET-<a href="Pfand_auf_Einweggetr%C3%A4nkebeh%C3%A4lter_in_Deutschland" title="Pfand auf Einweggetränkebehälter in Deutschland">Pfandflaschen</a> über die Leergutsammelstellen der Wiederverwertung zugeführt. So gelangen etwa 30&nbsp;% der PET-Flaschen in einen „sortenreinen Stoffkreislauf“. Laut einer Marktanalyse der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurden 2013 in Deutschland PET-Getränkeflaschen zu 93,6&nbsp;% recycelt. Die Recyclingbilanz bei pfandpflichtigen PET-Flaschen lag bei 97,2&nbsp;%. Etwa 80&nbsp;% des PET-Recyclings fand innerhalb Deutschlands statt, nur ein geringer Teil wurde im Ausland stofflich verwertet. Etwa ein Drittel der im Inland hergestellten PET-Rezyklate wurde im Jahr 2013 für die Produktion neuer PET-Getränkeflaschen verwendet. Weitere Abnehmer waren die Textilfaser-Industrie (29&nbsp;%), die Folien-Industrie (27&nbsp;%) sowie sonstige Anwendunge (beispielsweise Bänder oder Reinigungsmittelflaschen) (11&nbsp;%). Neue PET-Getränkeflaschen bestanden 2013 durchschnittlich zu 24&nbsp;% aus Recycling-Material (pfandpflichtige Einwegflaschen zu 26&nbsp;%).
Das Berliner Jungunternehmen <a href="Share_GmbH" title="Share GmbH">share GmbH</a> begann im September 2018 damit, als erster Hersteller in Deutschland nur noch Wasserflaschen aus voll recyceltem Plastik (100&nbsp;%) zu <a href="Vertrieb" title="Vertrieb">vertreiben</a>.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>In Österreich wurden 1996 rund 7.000&nbsp;t PET eingesetzt, 2002 lag die Marktmenge bei rund 26.800&nbsp;t. 2003 erreichte sie das Rekordniveau von rund 33.700&nbsp;t. Im Jahr 2004 lag sie noch höher, nämlich bei rd. 33.800&nbsp;t, im darauffolgenden Jahr 2005 stieg sie unter Berücksichtigung der so genannten <i>Zweiweg</i>-Systeme auf rd. 36.400&nbsp;t. 2006 erreichte die Marktmenge rd. 39.000&nbsp;t und im Berichtsjahr 2007 schließlich 40.500&nbsp;t.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="PET_to_PET_Recycling_%C3%96sterreich" title="PET to PET Recycling Österreich">PET to PET Recycling Österreich</a> GmbH – ein Unternehmen der Firmengruppen Coca-Cola Hellenic Österreich, Radlberger Getränke, Rauch-Fruchtsäfte, Spitz und Vöslauer. Weitere Recyclingsanlagen: PET Recycling Team GmbH und Kruschitz GmbH. In der Anlage von PET to PET im burgenländischen Müllendorf wurden seit ihrer Inbetriebnahme im August 2007 rund 43.964 Tonnen PET-Material wieder zu Ausgangsmaterial für neue PET-Flaschen und andere Lebensmittelverpackungen verarbeitet. Nach der Verwertung bei PET to PET steht das aufbereitete Material allen Unternehmen der Getränkeindustrie, die die Anforderungen der Nachhaltigkeitsagenda erfüllen, zur Verfügung. Die Mengen orientieren sich nach dem Prozentsatz ihrer „Inverkehrsetzung“ (laut ARA-Statistik), das heißt, je mehr Flaschen ein Unternehmen per Handel in Umlauf bringt, umso größere Mengen an aufbereitetem Material stehen dem Getränkehersteller zur Verfügung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="PET-Recycling_Schweiz" title="PET-Recycling Schweiz">PET-Recycling Schweiz</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rücklaufquoten"><span id="R.C3.BCcklaufquoten"></span>Rücklaufquoten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland_2">Deutschland</h3></div>
<p>Der Umlauf an PET-Flaschen in Deutschland wurde im Jahr 2003 auf etwa 800 Millionen Stück in den Größeneinheiten 1,5&nbsp;Liter, 1&nbsp;Liter und 0,5&nbsp;Liter geschätzt. Mit der Einführung des Pflichtpfands auf definierte Einweg-Getränkeverpackungen am 1. Januar 2003 kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Umlaufmengen. Vor diesem Stichtag recycelte das „<a href="Duales_System_Deutschland" title="Duales System Deutschland">Duale System</a>“ rund 99&nbsp;% der gesammelten PET-Flaschen, was einem Anteil von etwa der Hälfte der insgesamt produzierten Flaschen entsprach. Seit Anfang 2003 werden etwa 70&nbsp;% der deutschen PET-Flaschen direkt von den Verkaufsstellen zurückgenommen. Über die aktuellen Umlaufmengen gibt es derzeit keine verlässlichen Angaben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich_2"><span id=".C3.96sterreich_2"></span>Österreich</h3></div>
<p>In Österreich werden Leichtverpackungen und PET-Flaschen von den österreichischen Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen gesammelt, sortiert und verwertet. Über die flächendeckenden, lizenzierten Systeme werden Haushalte und Betriebe versorgt (Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz_2">Schweiz</h3></div>

<p>In der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> ist die „Abgabe und die Rücknahme von Getränkeverpackungen für die Verwendung im Inland“ in der vom <a href="Bundesrat_(Schweiz)" title="Bundesrat (Schweiz)">Bundesrat</a> erlassenen <i>Verordnung über Getränkeverpackungen</i> (VGV) vom 5. Juli 2000 geregelt.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach müssen Händler, Hersteller und Importeure, welche die Getränke in Einwegverpackungen aus PET abgeben, solche Einwegverpackungen auch in allen Verkaufsstellen zurücknehmen. Die Verwertungsquote soll dabei mindestens 75&nbsp;% betragen. Wird diese nicht erreicht, kann das <a href="Eidgen%C3%B6ssisches_Departement_f%C3%BCr_Umwelt%2C_Verkehr%2C_Energie_und_Kommunikation" title="Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation">Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</a> ein <a href="Pfand_auf_Getr%C3%A4nkebeh%C3%A4lter" title="Pfand auf Getränkebehälter">Pfand</a> auf PET-Getränkeverpackungen einführen.
</p><p>Für die flächendeckende getrennte Sammlung von PET-Einweggetränkeflaschen ist der <a href="PET-Recycling_Schweiz" title="PET-Recycling Schweiz">Verein PRS PET-Recycling Schweiz</a> verantwortlich. Dieser betreibt landesweit ein Sammelstellennetz von insgesamt über 50.000 Sammelstellen, davon befinden sich 9.000 Standorte direkt bei den Verkaufsstellen und 41.000 bei freiwilligen Sammelstellen aus dem Arbeits- und Freizeitbereich.
</p><p>2016 lag die Rücklaufquote bei einem Verbrauch von 1.6 Milliarden PET-Flaschen bei 82&nbsp;% (siehe auch <a href="Pfand_auf_Getr%C3%A4nkebeh%C3%A4lter#Verwertungsquote" title="Pfand auf Getränkebehälter">Verwertungsquote</a>).<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auswirkungen_auf_die_Umwelt">Auswirkungen auf die Umwelt</h2></div><p>
Da PET-Flaschen häufig zur Abfüllung von <a href="Trinkwasser" title="Trinkwasser">Trinkwasser</a> und <a href="Erfrischungsgetr%C3%A4nk" title="Erfrischungsgetränk">Erfrischungsgetränken</a> eingesetzt werden (in Japan 63&nbsp;% aller Getränkeflaschen),<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und der weltweite Bedarf dafür aufgrund von <a href="Gew%C3%A4sserverschmutzung" title="Gewässerverschmutzung">Trinkwasserverschmutzung</a> sehr hoch ist<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> machen derartige Flaschen einen großen Teil der Haushaltsabfälle aus. In Österreich bleiben – nach einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2011 – im Schnitt 26&nbsp;Prozent der PET-Flaschen im Hausmüll, in Großstädten noch mehr,<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Europa werden nur 48,4&nbsp;Prozent der PET-Flaschen eingesammelt.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unkomprimierte Kunststoffflaschen im Hausmüll erhöhen das Volumen des Mülls stark, wodurch Deponien (in Ländern, in denen Restmüll noch deponiert wird) schneller gefüllt werden. </p><p>Besonders in <a href="Entwicklungsland" title="Entwicklungsland">Entwicklungsländern</a> erfolgt die Restmüllentsorgung häufig über Flüsse, und alle Materialien mit einer geringeren Dichte als <a href="S%C3%BC%C3%9Fwasser" title="Süßwasser">Süßwasser</a> oder <a href="Meerwasser" title="Meerwasser">Meerwasser</a>, wozu auch PET-Flaschen gehören, schwimmen als <a href="Treibgut" title="Treibgut">Treibgut</a> und <a href="Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen" title="Plastikmüll in den Ozeanen">Plastikmüll in den Ozeanen</a> oder verunstalten als Müll-<a href="Strandgut" title="Strandgut">Strandgut</a> die Küsten und Strände.
</p><p>Zudem stehen Textilfasern aus recycelten PET-Flaschen im Verdacht, durch Abrieb beim Waschen zur Kunststoffmüll-Problematik im Mikropartikelbereich beizutragen. Laut einer Studie, die im <a href="Fachjournal" class="mw-redirect" title="Fachjournal">Fachjournal</a> <a href="Environmental_Science_%26_Technology" title="Environmental Science &amp; Technology">Environmental Science &amp; Technology</a> veröffentlicht wurde,<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> reiben Waschmaschinen mehr als 1.900 Mikropartikel – im Durchmesser kleiner als ein Millimeter – pro Waschgang von <a href="Fleece_(Stoff)" title="Fleece (Stoff)">Fleece-Stoffen</a> aus <a href="Polyester" title="Polyester">Polyester</a>- und <a href="Polyacrylnitril" title="Polyacrylnitril">Acryltextilfasern</a> ab. Sie werden nicht in Kläranlagen zurückgehalten. Gelangen diese Mikropartikel über Abwässer ins Meer, so bilden sie einen Teil des Plastikmülls in den Ozeanen. Derartige Partikel wurden weltweit im Sediment von 18 Stränden gefunden, keine einzige Probe war frei davon.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Richtlinie (EU) 2019/904 des Europäischen Parlaments und des Rates legt in Artikel 6 fest, dass die Mitgliedstaaten dafür Sorge tragen sollen, dass Einwegkunststoffartikel, die in Teil C des Anhangs
aufgeführt sind und deren Verschlüsse und Deckel aus Kunststoff bestehen, nur dann in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn diese Verschlüsse und Deckel während der für das Produkt vorgesehenen Verwendungsdauer an den Behältern befestigt bleiben.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zusätzlich zu dieser EU-Richtlinie gibt es in Deutschland ein eigenes Gesetz, das die Rechtslage bezüglich Einwegkunststoffprodukten regelt. Am 3. Juli 2024 tritt §3 der Verordnung über die Beschaffenheit und Kennzeichnung von bestimmten Einwegkunststoffprodukten (Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung – EWKKennzV) in Kraft. Die Hersteller haben bereits Vorkehrungen getroffen, um die Anforderungen gemäß §3 zu erfüllen, welche die Beschaffenheit bestimmter Einwegkunststoffgetränkebehälter regeln.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="PET_als_Innenhülle_für_Hochdruckgasflaschen"><span id="PET_als_Innenh.C3.BClle_f.C3.BCr_Hochdruckgasflaschen"></span>PET als Innenhülle für Hochdruckgasflaschen</h2></div>
<p>Die Entwicklung von leichten Gasflaschen für <a href="Atemschutz" class="mw-redirect" title="Atemschutz">Atemschutz</a> (Feuerwehr), Heliumballons, Kfz-Treibstoff-Gase sowie Flug-, Raumfahrt- und Seenotanwendungen führte vom
</p>
<ul><li>Typ 1 – nur aus <i>Metall</i> (nahtlos; Stahl oder Aluminiumlegierung), über</li>
<li>Typ 2 – mit <i>Fasern nur am zylindrischen Umfang</i> umwickelte Metallflaschen und</li>
<li>Typ 3 – Flaschen mit dünnem Metall-Liner, der <i>vollflächig umwickelt</i> ist, zum</li>
<li>Typ 4 – Flaschen, bei denen auch der <i>Liner</i>, die gasdichte Innenlage <i>aus Kunststoff</i> ist. Nur mehr der Hals besteht aus Metall, mitunter auch noch ein Bodenstück.</li></ul>
<p>Der Kunststoff-Liner dieser Typ-4-Composite-Flaschen wurde zunächst aus <a href="HDPE" class="mw-redirect" title="HDPE">HDPE</a> hergestellt. 2014 entwickelt der PET-Flaschen-Blasmaschinenhersteller SIPA für den Gasflaschenhersteller CTS (beide in Italien ansässig) ein Verfahren zum präzisen Blasen von PET-Linern. PET hält Sauerstoff wesentlich besser, denn die <a href="Permeabilit%C3%A4t_(Materie)" title="Permeabilität (Materie)">Permeabilität</a> von PE ist um den Faktor 40 bis 100 größer (bei 300&nbsp;bar). Diese Blase kann aus PET dünner und damit leicht gefertigt werden; sie dient auch als Kern für die <a href="CNC-Steuerung" class="mw-redirect" title="CNC-Steuerung">CNC</a>-Bewicklung mit <a href="Carbonfaser" class="mw-redirect" title="Carbonfaser">Carbonfaser</a>-<a href="Roving" title="Roving">Roving</a>. Mit <a href="Epoxidharz" title="Epoxidharz">Epoxidharz</a> als Matrix werden die Fasern fixiert.
</p><p>Diese für CTS patentierte Bauweise – Typ 4 mit PET-Liner – ergibt die heute leichtesten Gefäße für Betriebsdrucke im Bereich von 100 bis 800&nbsp;bar.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/PET-Flasche" class="extiw external" title="wikt:PET-Flasche">Wiktionary: PET-Flasche</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:PET_bottles?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: PET-Flaschen</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern und Videos</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.forum-pet.de/">PET-Infoseite der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen</a>, zuletzt abgerufen am 23. Juli 2013</li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111229201013/http://www.naturkost.de/meldungen/020125ev1.htm">PET-Flasche im Zwielicht beim Wassertest</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. Dezember 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.literoflightswitzerland.org/index.php?l=en">PET-Flaschen als Beleuchtungskörper</a>, zuletzt abgerufen am 23. Juli 2013</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20141227210509/http://www.flaschen-suedglas.de/typo3temp/pics/fd6cab3283.jpg">suedglas.de: PET-Flasche mit Bügelverschluss</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Dezember 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120613030624/http://web.mit.edu/invent/iow/wyeth.html">MIT Website, Inventor of the Week: <i>Nathaniel Wyeth. The plastic soda bottle</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 13. Juni 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">O. Brandau: <i>Stretch Blow Moulding, A Hands-on-Guide.</i> Heidelberg 2003, ISBN 3-9807497-2-X.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.coca-cola.com/de/de/media-center/1970"><i>Highlights der Coca‑Cola Geschichte von 1970 bis 1979.</i></a> In: <i>coca-cola.com.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 21.&nbsp;August 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APET-Flasche&amp;rft.title=Highlights+der+Coca%E2%80%91Cola+Geschichte+von+1970+bis+1979&amp;rft.description=Highlights+der+Coca%E2%80%91Cola+Geschichte+von+1970+bis+1979&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.coca-cola.com%2Fde%2Fde%2Fmedia-center%2F1970">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Coca-Cola-Dosen.de: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.cocacoladosen.de/bilder/div/Einsfuenfer.jpg"><i>Alter Aufkleber zur Markteinführung der „Einsfünfer“</i></a> (mit Fanta-Design von 1987).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Nina Janich: <i>Werbesprache. Ein Arbeitsbuch.</i> 2.&nbsp;Auflage. Narr, Tübingen 2001, S.&nbsp;106. ISBN 3-8233-4974-0</span>
</li>
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</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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